06.2012: Unsetåa, Rena und Glomma - Fischen in traumhafter Natur

Die Unsetåa war leider mit +7 Grad C Wassertemperatur  noch zu kalt zum Fischen.
Die Unsetåa war leider mit +7 Grad C Wassertemperatur noch zu kalt zum Fischen.

Brutroa Gård in Rendalen-Fin(n)stad war unser Ausgangspunkt. Es ist ein wunderschöner nicht mehr bewirtschafteter Bauernhof, das Ferienhaus war einmal ein Teil des Hofes. Das Haus und der Garten ist einfach perfekt, ebenso das Angelrevier. Einfach Erholung pur in einer traumhaften Naturlandschaft.

Brutroa Gård - Quartier und Umgebung einfach vom Feinsten.
Brutroa Gård - Quartier und Umgebung einfach vom Feinsten.

Die Fliegenfischerstrecke an der Unsetåa ist über 12 km lang. Mit tiefen Gumpen, Rieselstrecken, Stromschnellen und dann wieder ruhig fließenden Abschnitten. Aber leider war das Wasser zu kalt für eine erfolgreiche Fischerei. Also fuhren wir einfach weiter nach Süden in wärmere Gefilde.

David, Hubert und Walter in der Unsetåa - 3 "ekstreme Fluefisker" (von li. nach re.). Ich bin hinter der Digicam.
David, Hubert und Walter in der Unsetåa - 3 "ekstreme Fluefisker" (von li. nach re.). Ich bin hinter der Digicam.
An der Rena bei +10 Grad C Wassertemperatur war die Fischerei schon etwas besser.
An der Rena bei +10 Grad C Wassertemperatur war die Fischerei schon etwas besser.
Walter mit Äsche aus der Glomma.
Walter mit Äsche aus der Glomma.
Glomma bei fallendem Wasserstand.
Glomma bei fallendem Wasserstand.
"The shining river" am späten Nachmittag.
"The shining river" am späten Nachmittag.
Glommaäsche auf Trockenfliege gefangen.
Glommaäsche auf Trockenfliege gefangen.

Neben der Fischerei haben wir auch Ausflüge unternommen in der Hedmark und Sør-Trøndelag.

Jutulhogget ist ein 2,4 km langer Canyon in den Gemeinden Alvdal und Rendalen. Er entstand während der letzten Eiszeit, als ein Stausee unter dem Eis ausbrach und ein neuer Wasserlauf ostwärts durch lose Geröllmassen entstand.
Jutulhogget ist ein 2,4 km langer Canyon in den Gemeinden Alvdal und Rendalen. Er entstand während der letzten Eiszeit, als ein Stausee unter dem Eis ausbrach und ein neuer Wasserlauf ostwärts durch lose Geröllmassen entstand.
Wald der vielen Steine ...
Wald der vielen Steine ...
... und Bäume.
... und Bäume.
Femundsmarka Nationalpark mit der Femundselva, später heißt der Fluss Trysil und in Schweden dann Klara.
Femundsmarka Nationalpark mit der Femundselva, später heißt der Fluss Trysil und in Schweden dann Klara.

Rendalen-Fin(n)stad ist eine gewaltige Naturlandschaft und echtes Wildnisabenteuer. Hier leben noch Bär, Luchs, Vielfraß und Wolf, nebst Elch und Ren.

Am Finstadsjøen (Sjøen=See) haben wir uns mit unserem Hausherrn Jan als "Netfisker" versucht, war sehr erfolgreich. Das hat sogar den Biber interessiert.

Nekfallet ist mit 90m Fallhöhe ein imposanter Wasserfall gleich in Ortsnähe.

Ostnorwegen und im speziellen die Hedmark ist immer eine Reise wert.

Selbst wenn die Wassertemperaturen, so wie heuer, 5 Grad unter dem Jahresdurchschnitt liegen ist eine passable Fischerei möglich.

 

In erster Linie auf Äschen, weil die Bachforellen unter +10 Grad C Wassertemperatur einfach noch nicht aktiv sind.

 

Eine Überlegung ist für die Zukunft noch das Fjordfischen mit der Streamerrute.    

 

Na dann, Skitt Fiske

Andi

Hier noch weitere Bilder in der Galerie: